Bei vielen gilt der Segelkunstflug als die 'Hohe Schule' des Fliegens. Voraussetzung ist die absolute Beherrschung des Flugzeugs. Entsprechend hoch sind die Anforderungen: um Kunstflug durchführen zu dürfen, bedarf es einer speziellen Kunstflugberechtigung. Um die zu erlangen muss man ausreichend Flugerfahrung nachweisen können und eine Kunstflugausbildung nebst praktischer Prüfung absolvieren.
Der Unterschied zum Motorflug besteht darin, dass man die nötige Geschwindigkeit für die Figuren allein aus der Flughöhe beziehen muss, und nicht aus der Motorleistung Auch wenn Kunstflug mit Segelflugzeugen im Vergleich dazu etwas behäbig aussieht, ist es dafür aber wesentlich ästhetischer. Ob Looping oder Rolle, Rückenflug, Turn oder Trudeln, beachten muss man nur, dass man fehlende Höhe nicht wieder ausgleichen kann und sparsam damit umgehen sollte.
Die wirklich guten Kunstflugpiloten zeigen ihr Können gerne auf Flugshows oder messen sich mit anderen Piloten bei Kunstflugmeisterschaften. Da zeigt sich dann auch, warum es Kunstflug heißt.