Ein Bericht von René Goletz, Lizenzinhaber Segelflug + UL + Windenfahrer
Nach meiner Ausbildung als Segelflugzeugführer, bot sich vor der Einführung der JAR-FCL an, den Ultraleichtflugschein ohne großen Aufwand zu erwerben. Auf die Idee brachte mich ein Freund, der ebenfalls in der Jugendgruppe des Aero-Club Gelnhausen aktiv ist, und dort als Ultraleichtfluglehrer zur Verfügung steht. Um mit der Schulung zu beginnen, musste man 15 Flugstunden als verantwortlicher Flugzeugführer auf Segelflugzeugen nach Scheinerwerb nachweisen. Wurde dieser Nachweis erbracht, fand eine fünfstündige Einweisung auf dem vereinseigenen Ultraleichtflugzeug C-42 statt.
Während der Einweisung, bzw. Schulung, lernte man durch viele Überlandflüge die Arbeit mit dem FIS (flight-information-service) kennen, sowie auch die vertiefende Flugplanung, die für ein Motorgetriebenes Luftfahrzeug nötig ist. Die Prüfung bestand lediglich aus einem Checkflug mit dem Ausbildungsleiter der Ultraleichtgruppe, sowie einer theoretisch-schriftlichen Prüfung über Pyrotechnik. Nachdem diese Unterlagen, zum DAeC geschickt wurden, erhielt ich meine Ultraleichtfluglizenz.
Einige Jugendliche aus dem Verein, wählten diesen Weg, um sich fliegerisch fortzubilden. Und nach ein paar Stunden Erfahrung, und interessanten Flügen, kann ich es anderen nur weiterempfehlen, ebenfalls diesen Schritt zu tun!
Da die Jugendgruppe des Aero-Club Gelnhausen gern das ein oder andere Fly-In besucht - am liebsten per Flugzeug - bietet sich ein zweiter Platz im Cockpit an. Es finden sich natürlich auch andere Piloten, die uns per Cessna, Do27 oder Piper gerne zu solchen Veranstaltungen fliegen.
Euer René Goletz