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Berichte
Schelmenmarkt Fly-In 2011
 Schelmenmarkt Fly-In 2011
we | Das traditionelle Schelmenmarkt Fly-In in Gelnhausen fand in diesem Jahr zum 30ten mal statt. 

Air Classics 2011
 Air Classics 2011
Die Air Classics 2011 stand unter dem Motto: Die Geschichte der Luftfahrt von den Anfängen bis zur Gegenwart mit vielen Highlights .

Weitere Details auf der Webseite der Air Classics! 

Das war schon spannend für die 5-6 jährigen Kinder aus den Echzeller Kindergärten. Segel- und Motorflugzeuge konnten besichtigt und besetzt werden. 

Warten auf den Windenstart
 Warten auf den Windenstart
Hessenvorentscheid des Jugendvergleichsfliegens 2010 

Tragschrauber
 Tragschrauber
Rückblick zum Ul- und Tragschraubertreffen 2010 

     
     

15000 Besucher erleben ein seltenes Erlebnis am Wochenende

Ein Blickfang am späten Abend: das Ballonglühen bei den 'Air Classics' Bild: Diekmann
 Ein Blickfang am späten Abend: das Ballonglühen bei den 'Air Classics' Bild: Diekmann
Von Alex Schopbach

GELNHAUSEN. Majestätisch hebt die „JU 52“ ab. Fast wie in Zeitlupe macht sie Höhenmeter auf Höhenmeter, entfernt sich dabei langsam immer weiter vom Gelnhäuser Flugplatz . 15 000 Menschen erlebten dieses seltene Ereignis am Wochenende bei den „Air Classics“ des heimischen Aero-Clubs. Die Rundflüge mit der Legendären „Tante JU“ erfreuten sich so großer Beliebtheit, dass die Crew gestern um 18 Uhr sogar einen Zusatzflug über das Kinzigtal anbot, der ebenfalls in Windeseile ausgebucht war.

Rob Davies, einer der weiteren Stars der dreitägigen Flugschau über der Barbossastadt, flog da schon über den Kanal. Kurz nach 16 Uhr verabschiedete sich der Engländer mit einem letzten Motordröhnen seiner „P51 D Mustang“ von den „Air Classics“-Besuchern nach Kent. Dort lebt der Pilot, der dem Gelnhäuser Publikum während der „Air Classics“ mehrmals täglich über 700 Stundenkilometer schnellen Jagdflugzeug aus den 40er Jahren rasante Flugmanöver bot. Mit an Bord hatte Davies Frankfurter Würstchen, Leberwurst, Schinken und grobe Bratwurst, gespendet von einer Eidengesäßer Metzgerei. Seine aus Deutschland stammende Frau gab dem Piloten einen entsprechenden Einkaufszettel mit auf den Weg nach Gelnhausen. Rene Klostermann, Sohn des zweiten Aero-Club-Vorsitzenden Heinz G. Klostermann, organisierte das „Worscht-Paket“…

Brandbekämpfung mit dem alten DDR-Agrarflieger'Kruk'. Bild: Diekmann
 Brandbekämpfung mit dem alten DDR-Agrarflieger'Kruk'. Bild: Diekmann
„Worscht“ für England
Ebenfalls bei den „Air Classics“ in der Luft: der heimische Pilot Georg Raab (Großenhausen) mit seiner T-6 „Warbird“. Er begleitete Walter und Toni Eichhorn mit ihren Maschinen selben Typs in die Luft, flog mit ihnen „Flügel an Flügel“ Formationen, bevor er ausscherte und den Himmel den Eichhorns, Vater und Sohn, überließ. Die beiden erfahrenen Kunstflieger, die gemeinsam über 25 000 Flugstunden hinter sich haben, ließen den Zuschauern den Atem stocken: Mit nur wenigen Metern Abstand flogen sie Loopings, Schleifen und weitere enge Formationen, rasten aufeinander zu und zogen lange Rauchschweife hinter ihren dröhnenden Maschinen her. Nicht weniger spektakulär: „Wingwalkerin“ Peggy Krainz, die in luftiger Höhe den sicheren Co-Pilotensitz eines alten Doppeldeckers verließ, um auf den Flügeln Gymnastik zu machen. Gerade zu atemberaubend, als sie auf der oberen Tragefläche stand und der Pilot, ihr Lebensgefährte Friedel Fingerhut, zum Looping ansetzte…
Fallschirmspringer, Rundflüge für jedermann – unter anderen in den „Do 27“ des Aero-Clubs – und das Ballonglühen am Samstagabend komplettierten das mit vielen fliegerischen Höhepunkten gespickte Programm. Entlang der Start- und Landebahn bummelten die Besucher zwischen Ständen, an denen Fliegerjacken und sogar Jetpiloten-Helme angeboten wurden.
An allen „Air Classics“ -Tagen waren rund 150 Vereinsmitglieder im Einsatz auch um den Verkehrsfluss zu regeln und die Autofahrer auf die Parkplätze einzuweisen. „Die Zusammenarbeit mit der Polizei war klasse“, freute sich gestern Abend der zweite Vorsitzende Klostermann. Und auch ansonsten sei das dreitägige Spektakel reibungslos verlaufen. In zwei Jahren planten die heimischen Flieger die nächste Auflage ihrer „Air Classics“.
Von der „Tante JU“ verabschieden können sich die Gelnhäuser heute gegen 10 Uhr. Dann hebt sie ab und fliegt zurück nach Dübendorf/Schweiz, ihren Heimatflughafen.


 

     
   
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PA-18 aus Gelnhausen
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29. Internationales Piper-Treffen in Gelnhausen 

Angstfrei fliegen
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